Wie hilft Bayern Unternehmen und Selbständigen in der Corona-Krise? (Stand 18.3.2020)

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Die Folgen der Corona-Krise machen sich bundesweit bemerkbar. Die Regierung des Freistaates Bayern hat ein umfassendes Unterstützungsprogramm für Unternehmen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, entwickelt. Im Einzelnen umfasst das Unterstützungsprogramm das Soforthilfeprogramm, die Sicherstellung der Erhöhung von Rückbürgschaften und die Steuerstundung.

Die Regierung des Freistaates Bayern entwickelte ein Soforthilfeprogramm zur Unterstützung bayerischer Unternehmen. Dieses Programm richtet sich an Unternehmen, die durch das Coronavirus in eine existenzbedrohliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Zur Gruppe der Antragsberechtigten gehören gewerbliche Unternehmen und selbstständige Angehörige der freien Berufe, die in Bayern ansässig bzw. eine Betrieb- oder Arbeitsstelle in Bayern haben.

Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt strukturiert und richtet sich nach der Zahl der Erwerbstätigen

· bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro,

· bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro,

· bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,

· bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Die Bearbeitung und der Vollzug der Anträge erfolgt durch die für Antragsteller örtlich zuständigen Vollzugsbehörden. Örtlich zuständig ist die Bewilligungsbehörde, in deren Bezirk die Betriebstätte bzw. Arbeitsstätte des Antragstellers liegt. Die Soforthilfe wird von der örtlich zuständigen Bewilligungsbehörde unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen.

Der Freistaat Bayern stellt mit einer Erhöhung der Rückbürgschaften sicher, dass die LfA Förderbank Bayern zusätzliche Risiken übernehmen kann.

Die Finanzierungshilfen verfolgen das primäre Ziel, die zusätzliche Liquidität zur Überbrückung schwieriger Zeiten und Stabilisierung von Unternehmen bereit zu stellen. Die Finanzierungsvoraussetzung umfasst ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden.

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Die Ansprechpartner hierzu sind die zuständigen Finanzämter.

Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.

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